Ps. 23,1-3 “Der Herr ist mein Hirte; Er weidet mich auf grüner Aue; und führet mich zum frischem Wasser.”
Das tat der Herr für mich, als ich an der Lagerversammlung teilnehmen durfte.

Als bekannt wurde, dass man in Deutschland eine Lagerversammlung halten wollte, da war ich Gott von Herzen dankbar, dass er den Brüdern das ans Herz legte. Denn wir haben in älteren Evangeliums Posaunen über Lagerversammlungen gelesen, über die Segnungen und mein Wunsch war es auch, dies zu erleben, solche Versammlungen zu erleben. Meine Gedanken gingen zu dem heiligem Wort Gottes, wo im altem Bund das Volk des Herrn besondere Feste hatte. Auch lesen wir im Neuem Bund darüber.
In Lk. 2,42-52 wird von Jesu Eltern berichtet. Sie gingen nach Gewohnheit zum Fest. Dem Volke Gottes war schon damals wichtig, solche Feste zu haben. Wo man den Herrn anbetet. Aus diesem Abschnitt sehen wir, dass die Eltern auch die Kinder mitgenommen hatten. Wir sehen (48), dass Jesus auch mit den Lehrern zusammen war.

Als die Zeit näher kam, und ich so krank wurde, dass mir längere Fahrten mit dem Auto nicht möglich waren, kam gewisse Enttäuschung auf. Aber der Herr hat unser Gebet erhört und wunderbar geholfen und es so geführt, dass ein Bruder mich mitgenommen hatte. Gott hat mehr getan als ich gebeten habe. Mir wurde ein Einzelzimmer zugeteilt. Gerade das war das Wunder, denn ich bedurfte Ruhe wegen der Erkrankung. Ich konnte mich jederzeit ausruhen – Dank sei dem Vater.
So begannen die erste Tage der Lagerversammlung. Gott hat seine Boten ausgerüstet mit Kraft, und Autorität, so dass wir eine reich gesegnete Lagerversammlung hatten. Mir persönlich war die Botschaft am Sonntag sehr wichtig : die Grundlagen der Gemeinde Gottes, dann das Wort über das Praktische Lieben der Kinder Gottes.
Wir hatten keinen festen Redner, aber ich habe erfahren, dass Gott noch Werkzeuge in Deutschland hat durch die er wirkt und seinen Kindern Speise gibt. Lasst uns noch mehr und ernster für die Diener Gottes beten.

Die organisatorische Arbeit war für mich auch bewundernswert, wie Kinder Gottes sich auch hier gebrauchen ließen. In den Pausen erlebte ich, dass ich mit Kindern Gottes, die ich vorher noch nie gesehen hatte, sehr erbauliche geistliche Gespräche führen durfte. Wir sind durch den Geist Gottes verbunden und durften uns durch den Austausch von Erfahrungen ermutigen. Nach den Gottesdiensten haben einige junge Geschwister Lieder für die Gottesdienste geübt. Und ich hörte gerne zu. Am Abend nach dem Gottesdienst gab Gott mir oft die Gelegenheit in stiller Andacht mit ihm über das gehörte Wort nachzudenken.
Der Ort der Lagerversammlung ist ein abgelegener Ort mit viel Möglichkeiten zum Spazierengehen. Das tat gut für die Seele – vor Gott still zu werden und sich ohne jeglicher Hektik auf die Versammlungen vorzubereiten. Oder danach das Wort zu verarbeiten. Mein Gebet und Wunsch ist es, dass ein jeder solche Gelegenheiten gebrauchen möchte und auch die Segnungen Gottes selbst erfahren und erleben kann. Wir haben auch gesehen, dass der Feind stören wollte, doch dem Herrn sei Dank, dass der Segen nicht geraubt werden konnte. Ich freute mich über die Sänger, die Gott gebrauchen konnte, welche mir zum Segen und Ermutigung waren. Möge Gott die Lagerversammlung 2016 für noch mehr Seelen zum Segen sein. Möge dieses Schreiben zum Segen und zu Ermutigung sein.

Euer Bruder im Herrn E. Zweier