Es ist auch mein Verlangen, für die erlebte Tage der Lagerversammlung Gott die Ehre zu bringen.

Im Vorfeld schien mir das Jahr für mein Terminkalender schon zu voll und ich hatte Zweifel ob es für uns gut wäre, an diesen Tagen dabei zu sein. Gott hatte es jedoch für mich, meine Frau und meinen Sohn viel besser vorgesehen. Wir hatten eine gesegnete, angenehme und sehr erholsame Zeit, so ganz anders wie ich es mir vorstellte. Wir haben im Nachhinein nur drüber staunen können.
Die tägliche Gemeinschaft mit vielen Geschwistern war besonders angenehm. Auch die Möglichkeiten zum näher kennenlernen der Geschwister aus anderen Ortsgemeinden empfand ich als eine kostbare Zeit, die durch nichts ersetzt werden kann, es macht mir Mut.

Nach unserer Anmeldung habe ich immer wieder an Gottes Gegenwart, Größe und Macht denken müssen. Ich wollte Gott so erleben, dass ich Wunder sehen kann, also sichtliche Werke … Und Gott hatte es mir so nah gezeigt, wie es nur vorstellbar ist, nämlich an mir selber.
Seiet Monaten hatte ich Beschwerden, die mal stärker und mal schwächer auftraten. Einer der Versammlungstage war dem Thema „göttliche Heilung“ gewidmet. Ausgerechnet vor diesem Tag hatte ich so starke Beschwerden, wie noch nie zuvor. Doch ich durfte mich am Schluss des Gottesdienstes von den Brüdern nach Jakobus 5 salben lassen. Ich nahm die Verheißung in Anspruch und rechnete damit, dass der Herr mich aufrichten wird.
Bis zum nächsten Tag war alles weg! Und so ist es bis auf den heutigen Tag! Gott sei die Ehre, Preis und Ruhm dafür!
Es folgten auch nach diesen Tagen einige Erlebnisse, in denen ich Gott nahe erleben durfte bzw. auch weiterhin erleben darf. Mir scheint es mittlerweile das eine Heilung oder Eingreifen Gottes in Problemsituationen kein Wunder, sondern eine Normalität ist.
Deshalb musste Gottes Sohn für mich sterben, ich danke Gott dafür!

A. Doberstein, Eppingen